Reise blog von Travellerspoint

Heissi Quellae, schoeni Straend, naetti Luet..

... ws wosch no meh?

sunny 20 °C

Von Raglan fahren wir via Cambridge (NZ nicht UK) nach Rotorua. Rotorua ist die MAORI Hauptstadt Neuseelands und ueberzeugt weiter mit wunderschoenen Mud Pools und Thermal Quellen. Leider ist fuer die naechsten zwei Tage so richtig "der Schiff" angesagt, weshalb wir ruhig starten und uns im Kino einen schrecklich langweiligen Film goennen. Am Abend geniessen wir den Camping eigenen Hot Pool und unterhalten uns im Sulphur Wasser praechtig mit Franzoesischen Australiern, lustigen Kanadier und ruhigen Schweizern.

Tags darauf will es das Wetter wenigstens ein wenig besser mit uns und wir besuchen TE PUIA mit dem beruehmten POHUTU Geyser. Auf dem grossen Parkplatz will Kaethy uns ploetzlich nicht mehr ins Auto lassen. Sie hat sich samt Autoschluessel (noch im Zuender) abgeschlossen. Nur einige Telefonate, liebe Worte und 65 NZ Dollar spaeter duerfen wir Ihre Tueren jedoch wieder oeffnen. Der liebe Mann am Schalter vom Te Puia Park findet, wir haetten jetzt schon genug Geld ausgegeben und schenkt und die VIP Eintritte fuer den Park mit praktisch dem selben Geldwert. Der Geyser ist eindruecklich und die anschliessende Maori Show inkl. HAKA eine der schoensten kulturellen Darbietungen, die wir je erleben durften.

Wir verlassen Rotorua in Richtung Taupo mit welchem wir jedoch (wahrscheinlich wegen dem kalten Wetter) nicht so richtig warm werden. Einzige Highlights sind der Besuch der Huka Falls und der Schwumm im von heissen Quellen aufgeheizten Fluss. Ueber den Thermal Explorer Highway geht unser Roadtrip weiter ins Art Deco Staedtchen Napier. Die Anfahrt ist laenger als erwartet und erleichtert finden wir kurz vor Napier in den Vineyards eine Tankstelle. Das Laempchen war schon gefaehrlich lange am leuchten :)

Napier wurde 1931 von einem schweren Erdbeben praktisch gaenzlich zerstoert und danach im Art Deco Stil wieder augebaut. Heute schlaegt das kleine Staedtchen davon Profit und jede erdenkliche Touristenattraktion hat irgendwas mit den 1930er Jahren zu tun. Was uns hier jedoch auch noch auffaellt ist, dass in Neuseeland praktisch jedes noch so kleinste Staedtchen einen Skatepark fuer die jungen und jung gebliebenen hat. Hier koennte sich die Schweiz und allen voran das grosse Dorf Thun eine Scheibe abschneiden.

Wir biegen am naechsten Tag auf den Pacific Coast Highway ab und geniessen frische Fruechte vom Farmer und die schoenen Rebberge. Nach etwa zwei Stunden Fahrt entlang der Ostkueste treffen wir in Gisborne ein. Gizzi behauptet, die erste STADT weltweit zu sein, welche jeden Tag die Sonne sieht. Aber ueberzeugt euch selbst. Wir probieren in einem schoenen Park das in Neuseeland beliebte Disc-Golf aus. Ein lustige, entspannende und guenstige Alternative zum "richtigen" Golf. Der Sonnenaufgang am naechsten Tag verschlafen wir leider :(

Nach einem laengeren Telefonat mit der Schweiz und einem ausgedehnten Fruehstueck machen wir uns auf den Weg richtung Mt. Maunganui. bei starkem Regen treffen wir kurz vor "The Mount" in Papamoa Beach ein und finden einen wunderschoenen Zeltplatz am Meer. Mt. Maunganui (eigentlich ja ein Aussenbezirk des viel groesseren Tauranga) besteht aus Ferienwohnungen, Surf-Shops und netten Kaffees. Bevoelkert wird die Hauptstrasse von Schweizerischen Sprachschuelern und sehr sehr komischen Neuseelaendern (Wer auf Verschwoerungstheorien steht, sollte in the Mount den aeltern Herrn mit rosaroten Velohelm aufsuchen). Aus der Luft trotzem wahrscheinlich eine der schoensten Flecken Neuseelands.

Weiter noerdlich wollen wir als Abschluss unseres Neuseelandaufenthaltes die Halbinsel Coromandel besuchen. Erste Station ist nach diversen kurvigen Kilometern der beruehmte Hot Water Beach. Ausgeruestet mit einer Schaufel besuchen wir den Strand und werden von an die 100 anderer Touristen bereits erwartet. Bei Ebbe (oder Neudeutsch Low-Tide) kann man sich hier einen schoenen eigenen Pool graben und sich im bis zu 64 grad warmem Wasser den A### verbrennen. Sowas muss man einfach erlebt haben. Der Wetter Forecast am Abend laesst fuer die naechsten zwei Tage jedoch keine weiteren solchen Aktionen zu. Neuseeland wird von einem heftigen Sturm heimgesucht und wir erleben Windboen an die 120 kmh. In einer kurzen wildstillen Phase besuchen wir die eindruecklichen Cathedral Coves und freunden uns mit lustigen Australiern an (Alter ca. 60). Man sieht sich vielleicht bereits im Sommer in der Schweiz.

Wir queren nach einer ruppigen Nacht den Coromandel auf die westliche Seite und besuchen das Hippy Doerfchen Coromandel Town. Auch hier macht das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung und laedt nicht wirklich zu Erkundungstouren ein. Die letzte laengere Fahrt war dan entlang des Flirth of Thames in Richtung Auckland. Nochmal will uns hier Neuseeland zeigen, was es alles fuer Postkartensujets zu bieten hat. Eine wunderschoene Fahrt!

Nun verbringen wir die letzten zwei Tage Neuseeland in Auckland und beschaeftigen uns mit Postkarten schreiben, Auto putzen, Vorraete aufessen und und und. Kaethy war eine super Reisebegleiterin! Nur noch knappe 15km duerfen wir mit Ihr Morgen vom Zeltplatz bis zur Vermietstation verbringen - dann ist der erste (aber vielleicht nicht letzte) NZ Roadtrip nach ca. 6900km zu Ende - Schade eigentlich!

Als Vergleich wollten wir mal schauen, wo man nach 6900km landen wuerde, wenn man in der Schweiz anfaengt.

Das Ergebnis via Stuttgart, Warschau, Minsk, Moskau und Novosibirsk GOOGLE MAPS

Eingestellt von miube 18:45 Archiviert in Neuseeland

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Kommentare

Mir wünsche öich no ä guäti zyt, u danke für d Chartä im Name vo de Griller u Kafilüt glg

von Cornelia

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