Reise blog von Travellerspoint

Erste Eindrücke in Neuseeland

semi-overcast 21 °C

Seit gut einer Woche sind wir nun mit unserem Camper (käthi) in Neuseeland unterwegs. Etwas mehr als 1400km haben wir käthi bereits zugesetzt - und obwohl wir jeweils alles aus ihr rausholen, schlägt sich die alte Dame bis jetzt ganz tapfer. Höchstens ein wenig durstig ist sie auf den bergigen Strecken an der Ostküste der Südinsel
In Christchurch starteten wir am 16ten nach einem ersten Grosseinkauf unseren Roadtrip in nördlicher Richtung. Da bereits nach 30km die erste micro brewery [[Your text to link here...zu einem Stopp einlud, sind wir an unserem ersten Tag auf Achse auch nicht mehr weiter als bis zum Montunau Beach gefahren. Eine eindrückliche erste Fahrt auf Gravel road und eine überwältigende Aussicht, die wir uns nur mit den vielen wolligen NZ-Schafen teilen mussten, waren die highlights dieses Tages. Auf einem doc camping platz kochten wir uns etwas feines und schliefen danach friedlich ein :-) .

Der nächste Stopp war das für Whale und Dolphin watching/swimming bekannte Kaikoura. Die Strasse, an welcher kiwis diverse süsse Saisonfrüchte für Spotpreise verkaufen, schlängelt sich der Küste entlang bis zur Ortseinfahrt. Nach dem buchen des dolphin watchings (swimming sei ja auch was tolles, schlage aber einigen Freunden etwas auf den Magen....Chrigu) haben wir es uns auf einem wunderschönen Campingplatz gemütlich gemacht und mit den vielen Schweizern einige Reiseerfahrungen augetauscht. Morgens früh um 4.45 Uhr ging bereits unser Wecker. Nach einem Frühstück on the road und einer Einführung duch die nette Crew von dolphin encounter ging es auf hohe See. Bereits nach ca. 20min. konnten wir am Horizont erste Delfine sichten. Nach weiteren 5min. waren es dann über 700 Delfine, welche für die nächsten 2 Stunden vor, hinter, unter und neben unserem Boot surften, saltierten (Saltos machten) und und und. Eines der wohl eindrücklichsten Erlebnisse, welche miube mit Tieren in ihrem Leben bisher erlebten.

Der restliche Tag war nötig, um die vielen Fotos zu sortieren,die ersten NZ souvenirs zu kaufen und in Erinnerung an die härzigen Tierli zu schwelgen.

Am 19ten ging unsere Reise weiter ins Leukerbad von NZ: Hamner Springs. Die Anfahrt erinnerte ein wenig an Elsigen oder Adelboden. Nur mit schmaleren Kurven und böigem Wind. Im Mt. Lyford Alpine Village (ca. 1100 müm) gönnen wir uns eine heisse Schoggi und stellen uns die Ski- und Snowboardfahrer vor, die im neuseeländischen Winter (August, Septemer) hier die Pisten unsicher machen. Nach weiteren zwei Stunden treffen wir in Hamner Springs ein. In Montheits Brewery gönnen wir uns NZ Lamb und entspannen danach in den warmen Quellen bis uns die Sonne für diesen Tag verlässt.

Am frühen Morgen verlassen wir das Bergdorf auf dem alpine pacific triangle in Richtung Christchurch. Seit dem Erdbeben im 2010 ist in dieser englischsten Stadt ausserhalb England nichts mehr, wie es einmal war. Die ganze Innenstadt liegt auch anfang 2012 noch mehr oder weniger in Trümmern und zahlreiche weitere Gebäude werden in den nächsten Monaten noch dem Erdboden gleichgemacht, da diese nicht mehr bewohnbar sind. Erschwert wird der Aufbau, da seit dem grossen Earthquake die Erde ca. alle 4 Stunden von neuem bebt und so ein zur Ruhe kommen verunmöglicht (während unserem Aufenthalt war glücklicherweise davon nichts zu spüren). Die Adwanderung, die die Erdbeben auslösten, lässt für die Zukunft nichts gutes erahnen.

Umso erfreulicher fanden wir es, dass die Leute von Stronger Christchurch es sich nicht nehmen liessen und bereits zum 17ten Mal das Stronger Christchurch World Busker Festival (link) durchführten. Dies liessen wir uns natürlich nicht entgehen und erfreuten uns ab Jonglage, Standup-Comedy, Diabolo Spielereien der Spitzenklasse. und und und. Dank sei hier auch dem Ehepaar ausgesprochen, welches uns beim Suchen nach dem passenden Bus aufgegabelt hat und uns zurück zu unserem Camper fuhr ( wahrscheinlich haben wir sehr verloren ausgesehen). Die beiden waren tatsächlich zum ersten Mal seit September 2010 wieder in der Innenstadt und an jeder Ecke wieder den Tränen nah, wenn sie feststellen mussten, welche Gebäude alle fehlten in ihrer Stadt.

Auf unserer Reise Richtung Süden folgte ein Abstecher ins Hinterland zu den Seen rund um Lake Tekapo. Von der Landschaft und den vielen schönen Farben von Seen, Bäumen und Gräsern konnten wir uns fast nicht satt sehen. Am hintersten Ende vom Lake Tekapo gabs feine Pasta und ein Mischsalat fast so gut wie von Hänni Noflen. Am Abend fuhren wir auf den Mt. John mit seinem Sternobservatorium. Oben angekommen, wurden wir von einem etwas unfreundlicherem kiwi etwas unfreundlich darauf hingewiesen, dass der Berg für heute bereits geschlossen sei.. das Schild am Fusse des Bergs haben wir grosszügig übersehen :-) Übernachtet haben wir nach einem Zwischenfall mit einigen Schafen am Lake Alexandria, dem kleinen Bruder des Lake Tekapo.

Weiter gings mit vollen Karacho und einigen km/h Rückenwind zu den Moreaki Boulders auYour text to link here...f den wunderbar gemütlichen Zeltpatz der Schweizer Expats Mel, Alex und Sven jun. (Nochmals besten Dank für diesen Tipp Sven sen.) :-) Den stürmischen Abend mit Wind, Regen, Sonne und Wind, Regen und Sonne genossen wir fernab von weiteren Touristen beim Moreaki Lighthouse mit einigen Furseals, Yellow eyed Penguins und den auch den Schweizern bekannten Möven. Ein grandioser Abschluss dieses Tages bescherte uns die vielleicht grösste icecream der Welt für umgerechnet CHF 1.50.

Was jedoch in der Studentenstadt Dunedin (ausgesprochen Daanid-n) und den Catlins mit miube alles passiert, erfahrt ihr erst im nächsten Post.

Zu guter letzt für alle echten und unechten Mamis in der Schweiz: uns geht es gut! :-)
Einzig vom Heuschnupfen sind wir ein wenig überrascht worden...

Miube

Eingestellt von miube 23:38 Archiviert in Neuseeland

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